
Verfolgen Sie den Swiss eHealth Summit 2012 im HealthTech Wire Liveticker. Der Ticker informiert Sie kurz und prägnant über den Verlauf des Schweizer Kongresses. Sofern Sie Nachrichten für den Ticker haben, schicken Sie eine Email an newsroom@healthtechwire.com. Besuchen Sie auch den GoDirect Kanal zur Swiss eHealth Summit unter www.healthtechwire.de/ehealthsummit. Hier finden Sie die Meldungen von Ausstellern, Partnern und dem Kongress selbst.
+++ 18:01 Uhr | Besucher strömen zum Apéro +++
Die gut aufgelegten Besucher treffen nach den beiden Konferenzstreams am Nachmittag zum Apéro und sozialen Get-together aufeinander. Die Veranstalter ziehen positive Bilanz vom ersten Tag: "Der Summit bildet in diesem Jahr deutlicher denn je das gesamte Spektrum der eHealth-Branche ab," so Markus Gnägi. Gleich geht es für viele Aussteller und Besucher zum Summit Dinner.
+++ 17:30 Uhr | CompuGroup will ganzheitlichen Behandlungsprozess unterstützen +++
„Wir wollen zukünftig die aus Sicht des Spitals vor- und nachgelagerten Kommunikationsprozesse für Zuweiser und Nachsorger abdecken.“, meint Peter Zberg, Geschäftsführer der CompuGroup Medical Schweiz AG. Das webbasierte Extranet erlaube den Spitalärzten und ihrem medizinischen Personal den sofortigen Zugriff auf vorhandene Laborwerte, Bilder und Diagnosen, so der Aussteller. Gleichzeitig hätten auch Zuweiser und nachsorgende Ärzte Einsicht in die patientenbezogene Daten des Spitals.
+++ 17:05 Uhr | InterSystems mit HealthShare Plattform in Schweden erfolgreich +++
„Unsere Idee war, die 21 schwedischen Regionen durch eine zentrale Plattform für den landesweiten Austausch von Patientendaten zu vernetzen.“, sagt Andreas Waldo (InterSystems AB Sweden) zur nationalen Einführung von InterSystems HealthShare in Schweden. Ärztliche Informationen seien jetzt vollständiger und vertrauenswürdiger als früher. Krankengeschichte und aktueller Zustand seien dem Spitalarzt sogar schon vor Eintreffen des Patienten bekannt.
+++ 16:54 Uhr | Niederlande - Interoperabilität muss steigen +++
Das niederländische Healthcare-System zähle zu den besten, berichtet Dr. Nicky Hekster (IBM/IHE Netherlands), doch die Interoperabilität stelle die rund 100 Kliniken des Landes vor große Probleme. „Es fehlt an Standards, aber das Engagement in der Bevölkerung wächst“, beurteilte Hekster als erster Auslandsreferent der Session von Christian Hay. Mit dem nationalen Kompetenzzentrum Nictiz wolle man eHealth-Projekte weiter voran treiben
+++ 16:48 Uhr | Keine Angst vor Datenmissbrauch: Zugriffsrechte für das Patientendossier +++
Datensicherheit ist beim elektronischen Patientendossier der wunde Punkt, der die größte Skepsis hervorruft. „Wir haben das durch ein ausgeklügeltes Zugriffs- und Berechtigungskonzept geregelt.“, sagt Laurent Wagner (Merian Iselin Klinik) und erklärt weiter: „Das Rollenkonzept sieht vor, dass erst ein konkreter Behandlungsauftrag einen Arzt zum Zugriff auf die Patientendaten berechtigt.“ Dies regele genau, wer wann und wo auf welche Daten zugreifen dürfe. Eine Unterteilung der Patientendaten in administrative, medizinische, nützliche und stigmatisierende Kategorien garantiere außerdem den persönlichen Datenschutz.
+++ 16:20 Uhr | Stromausfall: „Zürich war gut gerüstet“ +++
3 Stunden Stromausfall konnten dem Unispital Zürich im Januar 2012 nichts anhaben, berichtet Alfred Flessenkämper (BWL) in der Keynote. Durch ein gut ausgerüstet Notfallsystem sei das Spital nach 1,5 Sekunden wieder am Netz gewesen. Flessenkämper: „ICT-Ausfälle gefährden nicht nur die Patientensicherheit, sie sind auch ein Problem für die Schnittstellen, die Telekommunikation und Heilmittellogistik“. Mit der wachsenden Stromabhängigkeit durch das große Potenzial von eHealth müssten sich Spitäler verstärkt mit Ersatzsystemen auf eine Strommangellage vorbereiten, so das Credo.
+++ 15:42 Uhr | Documed bringt "Wissen" in den Medikationsprozess +++
Administrative Steuerung, Fallinformationen und Medikationsunterstützung durch Alertsysteme – diese Funktionalitäten verbindet Documed in seiner Wissensdatenbank „hospINDEX Professional“. Dosiskontrolle, Warnung bei Kontraindikationen und Allergien können so unkompliziert in das KIS integriert werden.
+++ 15:25 Uhr | KIS oder Arzt: Wer entscheidet? +++
IT-basierte Entscheidungsunterstützung sei grundsätzlich positiv zu bewerten, so Prof. Jürg Blaser vom Universitätsspital Zürich. Statistiken zeigten, dass die Unfälle in Luftfahrt und Straßenverkehr dank technischer Assistenz in den letzten Jahren abgenommen haben. „Auch im Gesundheitswesen wird Entscheidungsunterstützung mit Clinical Decision Support System (CDSS) im KIS zukünftig verstärkt ein Thema sein.“, sagte Blaser zu Beginn
+++ 15:03 Uhr | eHealth umsetzen: „Jedes Cockpit braucht ein Navi“ +++
eHealth Strategien und Maßnahmen müsse man auf einer genauen Marktkenntnis basieren, forderte Dr. René Fitterer (SAP Schweiz AG). Für eine realistische Analyse des Leistungsportfolios seien sowohl regionale demografische Entwicklungen als auch einrichtungsspezifische Schwerpunkte, etwa einzelne Fachabteilungen, zu berücksichtigen. Fitterer: „Die Schnelligkeit im IT-Fortschritt ist nicht allein entscheidend, es kommt auch auf die Richtungsgeber an. Wie im Flugzeug benötigen auch Spitäler nicht nur ein Cockpit, sondern auch ein Navigationssystem.“
++ 14:23 Uhr | Cloudbasiertes Datenmanagement bei Hitachi +++
Mit „Clinical Repository“ zeigt Hitachi Data Systems auf dem Summit ein automatisiertes, auf Cloud-Services basierendes Tool für das klinische Datenmanagement. Im Fokus steht dabei der Patient, der Zugriff auf die eigenen Gesundheitsdaten hat.
+++ 14:08 Uhr | Klinik-IT entwickelt sich evolutionär +++
Die Entwicklung der technischen Infrastruktur in den Berliner Vivantes-Kliniken zeigt deutlich: Es profitiert, wer sich regelmäßig neuen Herausforderungen stellt. Gunther Nolte: „2001 haben wir die Schlüsselentscheidung getroffen, unsere Häuser technisch zu standardisieren und zentralisieren. Für eine Funktionalität gab es fortan auch nur noch ein Produkt. Heute ist wieder Umdenken gefragt: Wir müssen den Einstieg in die personalisierte, mobile IT finden und uns auf das papierlose Patientendossier vorbereiten.“
+++ 13:49 Uhr | Korrekte Lagerwirtschaft mit Pharmatic +++
Mit der neuen Pharmatic Software-Plattform APH11, die hospINDEX und Medical Columbus einbindet, können Offizin- und Spitalapotheken ihre Lager umfassend verwalten. Neben der Lagerbewirtschaftung seien auch Funktionen für flexible Preiskalkulation und Datentransfer an Drittsysteme integriert, so Pharmatic.
+++ 13:32 Uhr | „Der Bedarf für mobile IT ist extrem gestiegen“ +++
Der Einstieg in mobile Prozesse müsse jetzt stattfinden, sagt CIO Gunther Nolte angesichts der bestehenden Systemarchitektur in den Berliner Vivantes-Kliniken. Man sei schon ein Stück vorwärts gekommen vom stationären Desktop im Ärztezimmer zum mobilen Visitenwagen, doch nicht alle Geschäftsprozesse seien abgedeckt: „Auf der Ebene von Health-Apps beobachten wir eine hohe Dynamik am Markt. Deshalb und auch wegen der Wirtschaftlichkeit, der medizinische Fachabteilungen unterstehen, ist der Bedarf, jederzeit auf Patientendaten zugreifen zu können, extrem gestiegen“, sagte Nolte nach dem Lunch-Break.
+++ 12:45 Uhr | Wie digitalisiert sind Sie? +++
„Das IT-Benchmarking ist mehr als ein Score“, stellt Uwe Buddrus (HIMSS Analytics) in der EMRAM Arena klar. Klinik-CIOs bekämen einen guten Überblick über ihre IT-Infrastruktur. Außerdem könne EMRAM bei strategischen Investitionsüberlegungen und der Budgetplanung unterstützen. „Die IT wird zu Unrecht oft als Kostentreiber und notwendiges Übel wahrgenommen.“, so Buddrus. Der Evaluationsdienst wird Spitälern einmal jährlich kostenlos angeboten.
+++ 12:17 Uhr | „Zukünftige IT-Projekte im Spital müssen einen Wettbewerbsvorteil liefern“ +++
„Hochqualifizierte Medizin ohne Spital-IT ist für mich undenkbar. Ebenso kann man eine hochqualitative Patientenversorgung nur mit der Integration entsprechender IT-Systeme anbieten.“, sagt Dr. Alexander von Kameke (Swisscom Schweiz AG) am Roundtable „Digital Care“. In Zukunft stünden Mehrwert und Wettbewerbsvorteil einzelner Projekte bei den Spitälern deutlich im Vordergrund. Die Gefahr bestehe, so Kameke, dass mittel- und langfristige Projekte brach lägen. Roland Ziegler (Solothurner Spitäler AG) hält gerade die Priorisierung in der Vielzahl von Projekten für elementar: „Spitäler sollten ihre gesamten Ressourcen auf einzelne Projekte fokussieren und auch mal den Mut haben, abzubrechen.“
+++ 12:02 Uhr | „Wir brauchen keine Insellösungen“ +++
Radiologien und andere Fachbereiche sollen nach Auffassung von Experten nicht länger an ihren eigenen, technischen IT-Lösungen festhalten: „Eine mittel- und langfristige Denkweise ist gefragt. Mit dem Ziel einer einheitlichen Infrastruktur können wir uns Silos und Insellösungen nicht länger leisten“, sagte Dr. Daniel Diekmann (ID Suisse) am Roundtable.
+++ 11:07 Uhr | Starkes Engagement der gesamten schweizerischen eHealth Branche +++
Die hohe, inhaltliche Qualität des Swiss eHealth Summit ist das Resultat eines starken Engagements der gesamten schweizerischen eHealth Branche: Sieben Fachorganisationen lassen ihr Knowhow in die vielfältigen Veranstaltungen einfließen. "Mit dem Swiss eHealth Summit haben wir eine zweisprachige, nationale Plattform konzipiert, die heute alle Akteure zum Dialog und zum engagierten Austausch nutzen“, sagt Projektleiter Markus Gnägi.
+++ 10:54 Uhr | MediData: Elektronische Gesundheitsdienste aus einer Hand +++
Mit MediPort, MediFrame, MediSync und InvoiceInspector zeigt MediData gleich eine komplette Verbundlösung für die Übertragung von Patienteninformation, Abfrage von Versichertendaten und eine konsistente Leistungsabrechnung. Interessant sei das nicht nur für Spitäler, sondern auch für Arztpraxen, Labore und Apotheken, so der Aussteller.
+++ 10:19 Uhr | 16 neue Industriepartner +++
Unter den mehr als 50 Industriepartnern, die sich dieses Jahr auf dem Summit mit ihren eHealth-Diensten und Produkthighlights präsentieren, sind 16 Aussteller zum ersten Mal mit an Bord.
+++ 10:01 Uhr | Themenbezogene TOPIC-Sessions und unmittelbarer Dialog +++
"Wir haben 2012 ein besonders umfassendes Angebot an themenbezogenen TOPIC-Sessions. Damit wollen wir Besuchern viel Input bieten, aber auch die Möglichkeit zum unmittelbaren Dialog," so Dr. Marc Oertle, Vorstandsmitglied SGMI.
Mit drei Konferenz-Streams, mehr als 70 Sprechern und 15 Symposien bietet der diesjährige Summit das bislang umfassendste Programm zum Thema eHealth.
++ 09:45 Uhr | Konsolenhardware soll Chirurgen im OP-Saal helfen +++
„Chirurgen können zukünftig nur mittels Bewegungssteuerung ihre Monitore im OP-Saal bedienen und medizinische Bilder so ganz steril ansehen.“, sagt Dr. Victor Dubois-Ferrière in seiner Keynote. Möglich werde das durch die Bewegungserkennung der Konsolenhardware Kinect, so der Arzt vom Genfer Unispital. Testweise erprobt wurde das Verfahren in der orthopädischen Chirurgie und der Unfallchirurgie.
+++ 09:20 Uhr | Lovis: SGMI feiert 25-jähriges Jubiläum +++
Anlässlich der 25. Jahrestagung der SGMI wird es ab sofort eine online editierbare Ausgabe des SGMI-Journals geben, kündigt Lovis an. Mit einer Vielzahl interaktiver Topic-Sessions habe der Summit eine völlig neue Kongresstruktur bekommen, meint Kollege Dr. Marc Oertle vom SGMI-Vorstand.
+++ 09:11 Uhr | „Wissen ist gefragt, nicht Meinung“ +++
Professor Dr. Christian Lovis verweist auf die 2 Millionen Publikationen im Bereich medizinischer Informationssysteme: „Erfahrung, Wissen, Argumentation– diese Fähigkeiten liefert die Literatur. Viel mehr als Meinungen und Diskussion brauchen wir dieses Wissen und diese Evidenz.“, so der SGMI-Präsident. Dies sei Voraussetzung, um nutzbare Lösungen für Anwender zu bauen. Gleichzeitig lobt Lovis den Summit als nationale Plattform: „Vor fünf Jahren war es ein Abenteuer, heute haben wir uns etabliert.“
+++ 09:00 Uhr | Swiss eHealth Summit 2012 eröffnet +++
Bern empfängt die Besucher des soeben eröffneten Swiss eHealth Summit bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen. Professor Dr. Christian Lovis plädiert in der Eröffnungsrede dafür, Patientensicherheit und Behandlungsqualität der wirtschaftlichen Effizienz vorzuziehen: „Wir brauchen IT, um Gesundheit zu verbessern, nicht um Geld oder Papier zu sparen. Es gibt Literatur, die belegt, dass Menschen wegen Systemen sterben.“ Solche Bugs dürfe es nicht geben. Die Fehlerquote im Gesundheitswesen belege, dass das derzeitige System kränkele, so der Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Informatik (SGMI/SSIM).
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Quelle: HealthTech Wire



